Gastbeitrag von Klaus Kofler: “Zurück in die Zukunft?!"

Klaus Kofler denkt über neues Zukunftshandeln und Zukunftsbildung nach. Die täglichen Prophezeiungen der Zukunftsromantiker befremden ihn inzwischen sehr. Der Vorarlberger Zukunftsforscher Klaus Kofler ist unser Partner und Mitstreiter der Future Design Akademie.

Das Erwachen

Zukunft entsteht, wenn sich Befindlichkeiten ändern - genau das erleben wir gerade hautnah. Kein Prophet oder Zukunftsdeuter konnte ihn sehen - geschweige denn vorhersagen - diesen schwarzen Schwan. Etwas Unbekanntes, Unvorhersehbares, das meist massive Auswirkungen und Folgen nach sich zieht und uns gerade mit voller Wucht trifft. Unsere linear abgebildeten Zukünfte werden quasi in Echtzeit grundlegend in Frage gestellt und pulverisiert.

Nur offenbart dieses Dilemma noch eine andere Wahrheit. Denn wir stehen nicht nur vor einem historischen Umbruch, sondern auch vor einer historischen Tatsache. Gerade erleben wir, dass wir ein System geschaffen haben, für das wir genaugenommen keinen „Plan B“ als Alternative verfügbar haben. Unsere hoch gelobte Globalisierung zeigt uns in aller Deutlichkeit ihr anderes Gesicht. Oder vielleicht haben wir ja nur in aller Euphorie vergessen uns zu fragen, ob das, was wir da machen, denn auch das ist, was wir auch wirklich alle machen wollten?

Waren es früher die Götter, die wir um Rat befragten, so suchten wir gestern noch in der Technologie nach Unsterblichkeit. Heute verlassen wir uns auf Propheten, deren persönliche Vorstellungen von Zukunftsromantik Wege in eine neue Glückseligkeit offerieren. Irgendwie ein wenig wie Weihnachten, nur am Ende mit Geschenken, die sich keiner gewünscht hat. Spätestens jetzt wäre doch der Zeitpunkt, an dem wir aufwachen sollten aus einer Welt der Selbsttäuschung und Verantwortungslosigkeit. Denn der Satz, dass kann nie passieren, bekommt gerade eine völlig neue Dimension.

Mal ehrlich. Wollten wir denn nicht alle, dass die Gegenwart niemals endet? Waren wir denn nicht geblendet von dieser Mischung aus Glück, Unsterblichkeit und Größenwahn? In der Realität angekommen stellt sich jetzt die Frage, beschreibt die momentane Situation wirklich nur eine Gegenwartskrise oder erleben wir gerade einen Zukunftsschock?

Die Erkenntnis

Umbrüche und Krisen haben aber auch etwas Positives, denn sie bringen Bewegung in ein meist eingefahrenes System und schaffen Alternativen als eine Art „Transformationskanal“ in etwas Neues. Diese Tipping Points oder Kipppunkte eröffnen nicht nur völlig neue Möglichkeits- und Gestaltungsräume, sondern können auch das Unerwartete zum Normalfall werden lassen und radikale Veränderungen in unserem Denken und Handeln zu einem Flächenbrand entfachen.

Würden man jetzt den Bogen etwas weiterspannen und den Green Deal, wenn er denn wirklich ernst gemeint wäre, ins Spiel bringen, könnte diese Krise wahrlich als große Chance dienen. Zum einen, weil das notwendige Bewusstsein dafür gerade hoch sensibilisiert wäre und zum anderen wir sowieso einiges grundlegend neugestalten und umbauen müssten.

Wir sind an einen Punkt angekommen, an dem wir uns weniger fürchten und dafür mehr Mut zutrauen sollten. An dem wir uns zwischen dem Prinzip „sowohl als auch“ oder „entweder oder“ entscheiden müssen. Und auch vor der Frage, welche Zukunft wir denn jetzt überhaupt schaffen wollen?

Der Aufbruch

Und dann wären wir beim Tun angekommen, nämlich als erster Schritt sich selbst Zukunftsfragen zu stellen. Dann werden wir auch feststellen, dass wir es mit ganz anderen Herausforderungen zu tun bekommen, als die die wir kennen. Eine der größten Aufgaben wird darin liegen, unsere herkömmlichen und konventionellen Denk- und Handlungsmuster grundlegend infrage zu stellen und gegebenenfalls über Bord zu werfen.

Zukunftsgestaltung bedeutet nicht nur, Neues grundlegend denken, verstehen und lernen zu können, sondern auch wie wir es schaffen, sowohl Entscheider als auch die Menschen selbst hinsichtlich ihrer Haltung in Sachen Zukunftsgestaltung erreichen, mobilisieren und mit ins Boot holen zu können.

Zukunft machen wir nicht erst nach der Krise oder wenn das Fass bereits übergelaufen ist. Zukunft passiert im Jetzt und im Heute. Wir sollten aufhören, den Zukunftsbildern anderer zu folgen oder solchen Bildern, die auf egoistischen Sicht- und Denkweisen einer alten Welt beruhen.

Wollen wir das Morgen wirklich gestalten, müssen wir weit über unsere Horizonte hinausdenken. Aber dabei geht es nicht direkt um den Blick in die Zukunft, sondern vielmehr um die Perspektive vom Morgen ins Heute. Wir sind an dem Punkt angekommen, an dem wir uns fragen sollten, ob unsere Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsmodelle überhaupt noch zeitgemäß sind. Suchen wir nicht schon zu lange auf Feldern einer alten Industriekultur nach Lösungen für eine Welt von morgen?

Im Grunde genommen wussten wir doch schon vor der Corona-Krise, dass die Dinge nicht mehr lange so weiterlaufen können. Bekannt ist aber auch, dass nach der Krise wieder vor der Krise sein wird. Inwieweit wir aber nochmal in der Lage sein werden, einen solchen Gewaltakt ein weiteres Mal zu stemmen, bleibt fraglich. Gerade deshalb sollten wir uns nicht an Dystopien oder Utopien orientieren, sondern jetzt den Status Quo grundlegend verändern.

Diese Welt wird nicht untergehen, sie wird sich weiterdrehen. Es wird aber an uns liegen, sie jetzt weiterzudenken und umzugestalten. Wir alle sind Zukunftsgestalter und was wir heute tun (oder eben nicht tun), hat bereits morgen direkte Auswirkungen.

Wenn Sie sich für die Gedanken und Zukunfts-Arbeit der FUTURE DESIGN AKADEMIE interessieren, dann schauen Sie doch mal rein: www.futuredesigakademie.com

© 2020 | Klaus Kofler


Hammer & Dance

"hammer & dance" - Kreativität und Innovation in der nächsten Stufe

Und dann kreist der Hammer...

Die Vorgehensweise "Hammer & Dance" ist jetzt oft gehört und wir erleben es gerade in Form des Shutdowns als unseren neuen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext. VUCA live sozusagen. Doch nach der Zerstörung kommt der kreative Aufbau, ganz nach Schumpeter eine innovative Zeit und Phase der Veränderung.

Diese Krise als Motor für Neues zu begreifen fällt auch nach einer weiteren "Hammerwoche" schwer.
Doch ist "dance" also der "Tanz" eine neue Chance mit Kreativität und innovativem Handeln die Zukunft zu gestalten!

Wir helfen aktuell nicht nur uns selbst sondern auch schon einigen Unternehmen und Initiativen wie "Local Life" in die Veränderung zu kommen, diese zu managen und auch kommunikativ zu begleiten, um schnell die Weichen neu stellen zu können.

Mit viel Erfahrung aus der systemischen Organisations- und Changeberatung helfen Keith Alan Koster, Holger Bramsiepe und das ganze GENERATIONDESIGN Team auf engagierte Weise. Die Bewältigung von Komplexität, innerbetrieblicher Kommunikation, Durchführung von kreativen Strategie- und Planungsworkshops - auch ONLINE - sind unsere Startpunkte auf dem Weg in eine neue Zukunft. Die Umsetzung in Design, digitale Kommunikation und Entwicklung von Vertriebsmaßnahmen sind die aktiven Sofortmaßnahmen.

Unsere alte Arbeitswelt liegt nun mehr oder weniger zerschlagen vor uns, diese Scherben sollten wir nicht einfach wieder zu dem zusammenkleben, was wir schon hatten - lassen Sie uns gemeinsam etwas neues, schöneres und besseres daraus bauen. Nutzen Sie Ihre Kreativität - tanzen Sie - und lassen Sie sich von uns ein paar Tipps und Kniffe nennen, nutzen Sie unsere Fähigkeiten der Innovation und des Design als Erweiterung. Gemeinsam geht es nicht nur schneller, sondern auch besser.

Was Sie jetzt brauchen - können wir auch online!

  • Neue Organisation der Arbeit ihrer Mitarbeiter und Partner mit digitalen Tools, z.B. Microsoft Teams Onboarding
  • Bewertung der vorhandenen Kommunikationskanäle und -mittel für die „nicht-persönliche“ Vertriebstätigkeit
  • Weiterentwicklung des „Geschäftsmodells“ und auch der "Produkte" unter diesen Umständen
  • Szenarien für kurz- und mittelfristige Ausrichtung eines Unternehmensbereichs, der Produkte, der Kommunikation
  • Konzepte und erste Planungen für digitale „Showrooms“, „Lernplattformen“ und „Shops“ für Ihre Kunden und Partner
  • Vorbereitung, Umsetzung und Begleitung jeglicher Kommunikationsmaßnahmen
  • Teaching, Coaching und Consulting zu vielen Themen

Bitte schreiben Sie Keith Alan Koster oder Holger Bramsiepe an, wenn Sie Fragen und Interesse an einer Zusammenarbeit haben.

Wir sind keine Zukunftsromantiker und reden nur über die Welt von Morgen - wir helfen und begleiten unsere Kunden und Partner dieses neue Morgen jeden Tag schon heute zu gestalten. Wir haben inzwischen einige Jahre Erfahrung mit dem Blick aus der Zukunft zurück in die Gegenwart und daran methodisch zu arbeiten. Schauen Sie sich dazu einfach unsere Initiative der Future Design Akademie an, oder lesen Sie den Artikel über Zukunftsgestaltung in der aktuellen Brand eins / thema auf Seite 82 "Ursache und Wirkung".

Nutzen Sie Ihre Chancen jetzt - gestalten Sie ab heute die Zukunft!


Schnelle Hilfe für KMU und andere Unternehmen

Die Devise kann nur lauten: Zukunftsfähigkeit erhalten in Krisenzeiten

GENERATIONDESIGN bietet in Zusammenarbeit mit der ZENIT GmbH  kostenlose Beratungstage für Innovation und Zukunftsentwicklung!

Der erste Schock über reihenweise Absagen der Messen und Veranstaltungen, Meetings etc. ist an manchen Stellen schon überwunden und wird als neue Normalität empfunden, auch wenn es sich fast despektierlich anhören mag. 'Corona' ist jetzt mitten in unserem Alltag angekommen und wir müssen uns unmittelbar der Frage stellen wie unsere Arbeit und unser Geschäftsalltag morgen aussehen wird.

Vom 'normalen' Leben ganz zu schweigen!

Die Frage nach einer neuen Geschäftsalltags-Organisation und Planung ist in diesen Zeiten für Unternehmer und Unternehmen besonders wichtig - überlebenswichtig. Alle Unternehmen - uns eingeschlossen - bekommen bereits die ersten Auswirkungen massiv zu spüren und sitzen mit der wirtschaftlichen Unsicherheit und der Fürsorgepflicht für die Mitarbeiter zwischen allen Stühlen, darüber brauchen wir nicht mehr zu schreiben.

Diese Krise jedoch als Motor für Neues zu begreifen fällt extrem schwer:
Aber dennoch müssen wir darin neue Chancen suchen und die Zukunft gestalten!

Wir helfen Unternehmen in die Veränderung zu kommen, diese zu managen und zu begleiten, um schnell die Weichen neu stellen zu können. Mit viel Erfahrung aus der systemischen Organisationsberatung können Keith Alan Koster und Holger Bramsiepe jedem Unternehmen helfen. Die Bewältigung von Komplexität, innerbetrieblicher Kommunikation, Durchführung von kreativen Strategie- und Planungsworkshops - auch ONLINE - sind mögliche Startpunkte auf dem Weg in eine neue Zukunft. Unsere Fähigkeiten in der Umsetzung und Implementierung von konkreten Maßnahmen können gerne daran angeschlossen werden.

Eine gute Nachricht für KMU

Wir sind kooperativer Beratungspartner der ZENIT GmbH und können KMU in NRW (laut Definition der EU: unter 250 Mitarbeiter / unter 50 Mio. Umsatz) im Rahmen des Programms INNOVATION.NRW kostenlose Beratertage zur sofortigen Nutzung bereitstellen. Die einzige Voraussetzung ist die Durchführung eines Online-Innovations-Audits und die Bestätigung unseres Partners ZENIT - dann können wir sofort starten!

Bitte schreiben Sie Keith Alan Koster oder Holger Bramsiepe an, wenn Sie Fragen und Interesse zu diesem Angebot haben.

Die ZENIT GmbH mit Sitz in Mülheim unterstützt im Auftrag von EU, dem Bund und dem Land NRW mit mehr als 60 Mitarbeitern vor allem kleine und mittlere technologieorientierte Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei deren Innovations- und Internationalisierungsaktivitäten und bringt potenzielle Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Aber auch Start-ups, schnell wachsende und große Unternehmen gehören zum Kundenkreis. Zentrales Ziel ist es, den Weg für gute Ideen zu marktfähigen Produkten und Dienstleistungen zu ebnen, diesen auch international zum Erfolg zu verhelfen und den Standortfaktor zu stärken.

Nutzen Sie die Chancen jetzt - gestalten Sie ab heute die Zukunft!


Hilft uns der "Corona Virus"​ die Zukunft der Zusammen-Arbeit zu gestalten?

Nun ist es wohl klar, der Virus - dessen Namen wir alle schon nicht mehr hören können - beeinflusst unser Arbeits-Leben inzwischen recht massiv - ob wir das wollen oder nicht. Und auch völlig egal, ob wir das persönlich hysterisch finden oder nicht..

Vielleicht ist es ja nun der Durchbruch von "New Work"? Nicht direkt in dem Sinne und Umfang, wie Fritjof Bergmann es skizzierte, aber doch mit einer neuen Art von digitaler Kommunikation, die uns mehr Transparenz und Nähe ohne Reisen auf andere Weise bietet.

Nicht neu, aber extrem hilfreich sind aktuell alle online-basierten Kommunikationsmittel, Visualisierungen, Animationen und 3D-Echtzeit Anwendungen zur Präsentation von Produkten und Dienstleistungen jeder Art. Wohl denen, die früh in diese Technologien investiert haben und nun relativ schnell von Mensch-zu-Mensch Vermittlung auf digitale Schnittstellen zurückgreifen können.

Bereits seit über 10 Jahren arbeiten wir an digitalen Projekten - von Virtual Reality Anwendungen über Animationen (Zusammenschnitt), bis zu komplexen digitalen Showrooms, den wir für QIAGEN realisiert haben (Bitte fordern Sie bei uns den Zugang zur Demo an). Schon 2013 wurde dieser virtuelle Showroom als revolutionär beschrieben:

"High-Tech-Produktkommunikation aus Wuppertal: Die GENERATIONDESIGN GmbH hat für den globalen Marktführer im Bereich molekularer biologischer Proben- und Testtechnologien QIAGEN eine neue Ära eingeleitet. Mit der virtuellen Onlineplattform „QIAGEN Experience“ wird ein architektonisch faszinierender Showroom mit angeschlossenen Applikationslaboren angeboten, der den Bedarf des Fachanwenders in besonderer Weise einbezieht."

Einfach mal machen ist aber auch keine Empfehlung! - selbst wenn nun die digitalen Dienstleistungs-Geister wie Pilze aus dem Boden schiessen, oder sich ebenfalls viral vermehren. Die Auswahl des Partners ist eine Zukunftsfrage: "Hat er das umfassende KnowHow? Kann er die Produkte verstehen und zielgruppengerecht vorstellen? Beherrscht er die strategischen Überlegungen zu Beginn und die konzeptionellen Aspekte in der Umsetzung?" Stellen Sie sich den Weg zu einer "Virtuellen Messe" für Ihre Produkte am Besten wie den Bau eines Hauses vor: Ohne Architekt bekommen sie zwar irgendwas, aber sicher kein optimal gestaltetes und nutzbares Ergebnis.

Und was hat das alles mit "NewWork" zu tun? Ganz einfach - wenn Sie wie wir über Erfahrung und Tools in der digitalen Zusammenarbeit verfügen, dann können Sie mit Online-Tools wie Office 365, PREZI und anderen Methoden und Arbeitsprozessen neue Wege in der Kollaboration auch mit Ihren Kunden und Mitarbeitern gehen. Schauen Sie doch mal wie wir hier über ReNew Your Work denken.

Das Fazit aus unserer Sicht: So lästig und womöglich gefährlich diese Virusthematik auch sein mag, es ist ein Anlass zu innovieren und über neue Wege in Kommunikation und Entwicklung der eigenen Präsenz nachzudenken und zu starten! Wir gehen weiter in Richtung Zukunft - kommen Sie mit?


What‘s next: „Wie wollen wir leben?

In einer Veranstaltung am 20.2.2020 in der neue Stadtbibliothek Dornbirn skizzierte Zukunftsforscher Klaus Kofler Sichtweisen einer neuen digitalen Welt und diskutierte anschließend mit dem Mitbegründer der Future Design Akademie und Managing Partner von Generationdesign Holger Bramsiepe über völlig neue Herangehensweisen mit der Zukunft umzugehen.

Der Ort selbst ist schon eine Reise wert, denn die neue Stadtbibliothek ist ein architektonisches Highlight, ein Rundbau mit einer Fassade aus stilisierten Bücherrücken und einer zeitgemäßen Innenarchitektur. Er läd zur Ruhe und zum Nachdenken über Fragen in einer digital hektischen Welt ein – also gewissermaßen ein neuer Zukunftsort.

Denn wenn wir verstehen wollen, wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden, gilt es über die richtigen Fragen nachzudenken. Werden wir wirklich in Zukunft von einer Art Superintelligenz überwacht, manipuliert und gesteuert? Oder unterliegen wir darin nicht dem Irrglauben einer linear gedachten Zukunft?

Nachdem Klaus Kofler seinen Impuls zu diesen Themen gab, stand die Frage nach der Gestaltung und Gestaltbarkeit der Zukunft im Raum. Holger Bramsiepe skizzierte zunächst die Eckpfeiler des Denkmodells von einer Zukunft, die nicht auf uns zukommt, sondern die jeder von uns selbst gestaltet. Damit wurde klar, das wir mehr über diese „Zukunft“ und wie wir damit umgehen wissen müssen. Desweiterern führte er aus, sollten wir und unsere Organisationen Methoden und Werkzeuge zur Gestaltung der Zukunft lernen und anwenden können.

Es wurde den etwa 40 interessierten Zuhörern klar, das die Fragen von Veränderungsbereitschaft in Richtung „Neu“ immer auf die Vorbehalte der Vergangenheitsverwalter treffen. Schwierig daran ist – so stellte Klaus Kofler fest – das es wohl nur 20% Zukunftsgestalter gäbe.

Die Diskussion war lebhaft, anregend und zeigte damit gewissermaßen das Dilemma unserer Welt – Wie können wir in diesen wechselvollen Zeiten der Unsicherheit und Komplexität eine gute, bessere Zukunft gestalten lernen… Eine Frage, die wir in Ruhe und mit Sorgfalt - aber zügig - klären sollten.


Wir sind exklusiver Limbic® Lizenzpartner

GENERATIONDESIGN ist ab sofort exklusiver Limbic® Lizenzpartner der Gruppe Nymphenburg für den Bereich Industrial Design und Produktentwicklung.

Als methodisch und innovativ führendes Designunternehmen haben wir ab sofort das aus unserer Sicht beste Tool für ziel- und kundengruppengerechtes Design in der Produktentwicklung an Bord - Limbic®.
Als einziges Designunternehmen in Deutschland können und dürfen wir Ihnen nun für Ihre Produktentwicklung / Industrial Design die Limbic® Tools zugänglich machen.

Wie wird Differenzierung möglich?

Design ist – wenn man es ganzheitlich betrachtet - mehr denn je einer der entscheidenden Wirtschafts- und Differenzierungsfaktoren. Mit Limbic® schaffen wir im Bereich INDUSTRIAL DESIGN den Transfer Ihrer Markenpositionierung und Zielgruppendefinition in die Welt der Produkte. Wir haben bereits ein einzigartiges Vorgehen für die Übertragung Werte geschaffen. Auf Basis einer umfassenden Problem- und Nutzenanalyse gestalten wir mit Ihnen kundenzentrierte, markengerechte und erfolgreiche Designlösungen. Unsere ausgezeichnete Designqualität insbesondere im Bereich Industrial Design und innovativer Produktentwicklung wird durch über 100 internationale Awards dokumentiert.

Die Gruppe Nymphenburg und deren Partner steigern Markterfolg durch Verständnis über die Kunden

Das sagt die Gruppe Nymphenburg über sich selbst:

„Wir verstehen wie kein anderer das Konsumenten- und Shopper-Verhalten – als Basis für Ihren Erfolg. Unser Team forscht, analysiert, beantwortet Strategiefragen – auch international – und begleitet Sie bis zur erfolgreichen Implementierung. Profund und pragmatisch. Zu unseren Kunden zählen nationale und internationale Konsumgüter-, Automobil-, Mode-, Sport- und Pharmahersteller, die Finanzbranche und Telekommunikation sowie zahlreiche Handelskunden aus vielen Branchen inkl. Verbundgruppen.

Das umfassende Know-how der Gruppe Nymphenburg eröffnet viele Chancen, Kaufimpulse entlang der Wertschöpfungskette zu verstärken, neue innovative Ansätze zu schaffen und so einen rechenbaren Mehrwert für Sie und Ihre Kunden zu schaffen.

Die Gruppe Nymphenburg gehört heute zu den weltweit führenden Spezialisten in der auf Marketing-Hirnforschung (Neuromarketing) basierten Beratung.

Darüber hinaus ist die Gruppe Nymphenburg Pionier und Vordenker in der psychologischen POS- und Shopper-Forschung.

Mit unseren exklusiven Ansätzen und Tools sind wir Wegbereiter für erfolgreiches Aktivieren und Verkaufen heute und morgen.“

Wir freuen uns als Partner das Erfolgsmodell Limbic® um das Thema Produktentwicklung und Industrial Design zu erweitern.

Mehr zur Gruppe Nymphenburg

 


Future Design Akademie: Warum auf die Zukunft warten, wenn man Sie selbst gestalten kann!

Ein Text zur Gründung der Future Design Akademie in Deutschland und Österreich.  

Neues Denken: Vom Zukunftserhalter zum Zukunftsgestalter  

„Wer Zukunft schaffen will, soll sie doch erst einmal kennenlernen“, sagt Zukunftsforscher Klaus Kofler. Voraussetzung dafür seien Fähigkeiten wie Kreativität, kritisches Denken, Problemlösungskompetenz und emotionale Intelligenz. Erst diese ermöglichten in einer neuen Arbeits- und Unternehmenswelt und angesichts der disruptiven Kraft von Megatrends und digitalem Wandel den Schritt vom „Zukunftsverwalter oder -erhalter“ zum echten „Zukunftsgestalter“. „Zukunftsignoranz ist kein sichtbares Phänomen, es ist ein schleichender Prozess. Wenn man es spürt, ist es meist zu spät“, so Klaus Kofler. „Wir brauchen deshalb eine Art ‚Beidhändigkeit‘ im Denken und Handeln, welche rational-wissenschaftliche und kreativ-sozialemotionale Herangehensweisen kombiniert.“   

Mit der „Future Map“ Zukunftschancen erschließen  

 Um Zukunftsszenarien in eine unternehmerische oder persönliche Strategie sowie in konkrete Arbeits- und Umsetzungsprozesse zu überführen, arbeiten die Spezialisten der Future Design Akademie unter anderem mit der durch TOP100 ausgezeichneten „Future Map“ von GENERATIONDESIGN. Das visuelle Methodenframework vereint Wissen, Methoden und Prozesse aus Business Development, Innovation Exzellenz, Marketing und Design. Es ermöglicht, Geschäftsfelder ganzheitlich zu betrachten und zukünftige Chancen wirkungsvoll zu erschließen. „Die zunehmende Komplexität und Schnelligkeit unserer Welt zwingt uns, Zusammenhänge neu zu betrachten und stellt uns permanent vor neue Herausforderungen“, so Holger Bramsiepe. „Mit der ‚Future Map‘ erarbeiten wir Wegbeschreibungen, Landkarten und Navigationshilfen, um unsere zukünftigen Sehnsuchtsorte zu erreichen. Zukunft erhält auf diese Weise eine erlebbare und verständliche Form.“  

 Interdisziplinäres Team: Kreativität trifft kritisch hinterfragendes Denken 

 Als interdisziplinäres Team liefern wir Überblick, Navigationswissen, Zukunftskompetenz und kreative Strategien“, so Holger Bramsiepe. Dank der Partner, Wegbegleiter und Unterstützer aus unterschiedlichen Branchen gelingt es der Future Design Akademie, individuelle und passgenaue Lösungen zu schaffen, um Umbrüchen, Marktveränderungen und disruptiven Überraschungen zuvorzukommen.  

 Drei Ansatzpunkte: Kommunikation, Strategie und Werkzeuge für die Zukunft  

 Future Talk initiiert bewegenden und erregenden Diskurs zu Zukunftsfragen und erweitert gedankliche Zukunftshorizonte.
 Future View macht Zukunftsbilder anschaulich, leitet methodisch Chancen, aber auch Unsicherheiten der Zukunft her.
 Future Work macht Zukunft in Geschäftsfeldern, Strategien und Produkten sichtbar und bedient sich dabei der Werkzeuge und Arbeitsmodelle der ausgezeichneten „Future Map“. 

 

Weitere Informationen zu Arbeit und Ausrichtung der Future Design Akademie finden Sie unter www.futuredesignakademie.com 


New Work - Bootcamp Sessions in München

„New Work“ verkommt gerade immer mehr zum Modewort, denn Kicker und Chai-Latte reichen nicht um die Zukunft zu gestalten! Zusammen mit Sophie Blasberg vom Coworkingspace codeks - unseren Nachbarn im ELBA Zukunftswerk - konnte ich das auf der New Work Konferenz von Management Circle in zwei Bootcamps den Teilnehmern deutlich machen.

Schon die Reise nach München stand im Zeichen der neuen Arbeit, denn die Fahrt mit der Bahn bietet tatsächlich einen ordentlichen Arbeitsraum - der mit 100% Cappuccino, 75% W-Lan und 50% Ruhe einem normalen Büro entspricht. So lässt sich die Reisezeit nutzen...

Eigentlich verrückt, dass die zwei Tage zum Thema "neues Arbeiten" in einem "old school" Hotel und den somit klassischen Konferenzräumen stattfindet - aber wir haben den Veranstalter schon neugierig auf das ELBA Zukunftswerk gemacht, Sie werden davon hören!

Die Wissensvermittlung zu den Themen des New Work war nahezu vollständig, und reichte von der V.U.C.A Welt und Megatrends als Anlässe der Veränderung über neue Arbeitszeitmodelle bis zu Themen einer notwendigen Kulturentwicklung in der Arbeitswelt. Es gab dazu tolle Keynotes und Aspekte von Continental, SAP, VW und BMW. Spannend waren die Ausflüge zu Microsoft und Steelcase, die den Teilnehmern ihre aktuellen "workspaces" vorstellten.

Microsoft strahlte dabei aber tatsächlich den Charme eines New Work Möbellagers aus, relativ unmotiviert lagen "open spaces" neben Kommunikationszonen mit Sesseln und Regalen. Ja, richtig gelesen - Regale in Kommunikationszonen die nur temporär genutzt werden - die waren logischerweise leer oder mit vergessenen Organisationsmitteln befüllt - also sehr fragwürdig.

Steelcase war hingegen sehr beeindruckend - durchgestaltete Büro-Wohnlandschaften, die das Verschmelzen von Arbeit und Leben deutlich machen. Dabei behalten die Arbeitszonen und -flächen jedoch trotzdem ein Gefühl von Leistungsunterstützung.

Doch die Erkenntnis ist, dass auch das beste New Office kein New Work ausmacht und dass der Zusammenhang und nur das Kuratieren vieler Themen zum Erfolg führen kann. Diesen Zusammenhang konnten wir den Teilnehmern in zwei Bootcamps zum Thema "curated coworking" und einer "new work roadmap" aufzeigen. In einer interaktiven Arbeitsform wurde zunächst ein schneller Reifecheck aller Themenfelder des New Work vorgenommen (Strategie, Kommunikation, Technologie, Gesundheit, Arbeitsumgebung, Coworking, Arbeitsprozesse, Arbeitskultur). Danach wurde die Diskussion ganz im Sinne eines geführten New Work Prozesses in einen lernenden Austausch der Teilnehmer überführt, in dem das Wissen der Einen in die Wissenslücken der Anderen eingepasst wurde.

Die abschließenden Diskussionen spiegelten deutlich wieder, dass die Veränderung zu New Work in der Arbeitswelt ein Kultur-Entwicklungsprozess ist, der mit der richtigen Kommunikation und Strategie beginnt, um erst am Ende in die Einrichtung neuer Räume zu münden.

Für mich zeigt dieses Thema wieder deutlich, wie wertvoll es ist diesen Megatrend nicht nur zu beobachten, sondern auch selbst zu er-leben und dann für die Innovation und Zukunftsgestaltung nutzbar zu machen.