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GENERATIONDESIGN meets Velbert

Nachdem wir 2018 die Tradition einer jährlichen, sommerlichen Aktivität eingeführt haben, verschlug es uns nach der letztjährigen Kanu-Tour auf der Ruhr dieses Jahr nach Velbert-Neviges. Hier sollte uns unser ortsansässiger Kollege Bert einen abenteuerlichen Wanderausflug bescheren.

Nachdem wir uns auf dem Bauernhof, auf dem Bert lebt, zusammengefunden haben, ging es auch schon auf den Neanderland-Steig. Hier ging es bei 36 Grad über Stock und Stein, vorbei an blühenden Feldern und auf den einen oder anderen Berg. Begleitet wurden wir dabei von unserer Büro Hündin Lilly, die die Gruppe stets anführte. Die erste Abkühlung sollte es bereits nach dem ersten großen Berg geben. Hier hatte Bert schon im Vorfeld eine Kühlbox zwischen den Bäumen versteckt, sodass uns ein gekühltes Bier und Wasser erwartete.

Nach ganzen 3 ½ Stunden fanden wir uns an unserem Ausgangspunkt wieder und entfachten auch direkt den Grill - immerhin glühte dann irgendwann einer von dreien... Hier haben wir über die nächsten Stunden diverse Salate und Brote, einen Berg an Fleisch und eine schier endlose Menge an Cevapcici verzehrt.

Bei solchen Temperaturen war es eigentlich nur logisch, dass sich ein Großteil des Teams ein schattiges Plätzchen suchen würde. Doch einige Mutige spielten sogar Fußball, Boccia oder jagten zusammen mit unserem waschechten GD-Jüngling Henri über den Hof.

Nach so einem tollen Tag kann man eigentlich nur „Danke“ an das Orgateam sagen. Wir freuen uns schon auf das nächste Jahr und sind gespannt was uns dort wieder erwarten wird.


Barcamp „Design“ – Kreativität als Führungskompetenz der Zukunft

Am 27.06.19 waren wir Gastgeber des 3. Barcamps des „Marketing-Club Bergisch Land“.
Thema des Abends war Design und Kreativität und daher lag der Gedanke natürlich nah, den Abend in den Räumlichkeiten unserer Nachbarn im codeks zu starten. Nachdem Max allen Gästen die Räumlichkeiten und Möglichkeiten des Co-Working vorgestellt hatte, waren alle 30 Gäste inspiriert und voller Tatendrang selbst in den Barcamps das Thema Design und Kreativität im Kontext von Führung und zukünftigen Kompetenzen zu diskutieren.

Nach kurzem Wechsel in unsere Räumlichkeiten, hat Holger dann mit einem kleinen Impuls in die „Arbeitsphase“ des Abends eingeleitet. Wie der Weg von Design, als nachgelagerte, rein optische Aufwertung, hin zu Designmanagement, als Zukunftsstrategie, zu meistern ist, war dabei ein Thema.

Die Moderation der Barcamp Gruppen übernahmen Holger und Janina, die sowohl mit ihrer Ausbildung als Industrial Designer, als auch ihren Hintergründen aus systemischem Coaching, sowie Arbeits- und Organisationspsychologie prädestiniert für die Aufgaben waren. Unterstützt wurden sie zudem von Werner Laux, der ebenfalls gelernter Industrial Designer ist und Dr. Kim Lauenroth, der Design im Bereich Softwareentwicklung bei der Adesso AG leitet und fördert.

In nur 45 Minuten wurde in den Gruppen stark diskutiert und eigene Erfahrungen zum Thema eingebracht. Wie lässt sich Design als nachhaltiger Wert in Unternehmen implementieren? Wie lässt sich der Begriff Design überhaupt definieren? Ist Kreativität eine erlernbare Kompetenz? Und wie wird es möglich Gestaltung aus seinem „Silo“ zu befreien und als ganzheitlichen Wert über alle Bereiche und Ebenen im Unternehmen zu etablieren? Bei diesen spannenden Fragestellungen war es nur logisch, dass die Zeit wie im Flug verging. Gemeinsam wurden im Anschluss noch kurz die Ergebnisse vorgestellt, doch dann wurde gemeinschaftlich entschieden, diesen tollen Abend und die guten Diskussionen bei einem Radler auf der Dachterrasse und atemberaubenden Sonnenuntergang über Wuppertal ausklingen zu lassen.

Und so endete dieses Barcamp deutlich später als üblich. Dennoch waren alle bester Laune und wir ebenfalls sehr glücklich über das große Interesse und die vielfältigen Anregungen und Rückmeldungen. Überaus zufrieden haben wir dann auch gegen halb elf unsere Türen geschlossen.

Alles in allem, ein empfehlenswertes Format, das wir gerne weiterhin unterstützen und auch besuchen werden. Vielen Dank an den „Marketing-Club Bergisch Land“ und alle Teilnehmer für den Abend. Wir freuen uns, wenn ihr die Diskussionen mit uns, aber auch ohne uns weiterführt und den Wert von Design in eure Unternehmen tragt.


New Work - Bootcamp Sessions in München

„New Work“ verkommt gerade immer mehr zum Modewort, denn Kicker und Chai-Latte reichen nicht um die Zukunft zu gestalten! Zusammen mit Sophie Blasberg vom Coworkingspace codeks - unseren Nachbarn im ELBA Zukunftswerk - konnte ich das auf der New Work Konferenz von Management Circle in zwei Bootcamps den Teilnehmern deutlich machen.

Schon die Reise nach München stand im Zeichen der neuen Arbeit, denn die Fahrt mit der Bahn bietet tatsächlich einen ordentlichen Arbeitsraum - der mit 100% Cappucino, 75% W-Lan und 50% Ruhe einem normalen Büro entspricht. So lässt sich die Reisezeit nutzen...

Eigentlich verrückt, dass die zwei Tage zum Thema "neues Arbeiten" in einem "old school" Hotel und den somit klassischen Konferenzräumen stattfindet - aber wir haben den Veranstalter schon neugierig auf das ELBA Zukunftswerk gemacht, Sie werden davon hören!

Die Wissensvermittlung zu den Themen des New Work war nahezu vollständig, und reichte von der V.U.C.A Welt und Megatrends als Anlässe der Veränderung über neue Arbeitszeitmodelle bis zu Themen einer notwendigen Kulturentwicklung in der Arbeitswelt. Es gab dazu tolle Keynotes und Aspekte von Continental, SAP, VW und BMW. Spannend waren die Ausflüge zu Microsoft und Steelcase, die den Teilnehmern ihre aktuellen "workspaces" vorstellten.

Microsoft strahlte dabei aber tatsächlich den Charme eines New Work Möbellagers aus, relativ unmotiviert lagen "open spaces" neben Kommunikationszonen mit Sesseln und Regalen. Ja, richtig gelesen - Regale in Kommunikationszonen die nur temporär genutzt werden - die waren logischerweise leer oder mit vergessenen Organisationsmitteln befüllt - also sehr fragwürdig.

Steelcase war hingegen sehr beeindruckend - durchgestaltete Büro-Wohnlandschaften, die das Verschmelzen von Arbeit und Leben deutlich machen. Dabei behalten die Arbeitszonen und -flächen jedoch trotzdem ein Gefühl von Leistungsunterstützung.

Doch die Erkenntnis ist, dass auch das beste New Office kein New Work ausmacht und das der Zusammenhang und nur das Kuratieren vieler Themen zum Erfolg führen kann. Diesen Zusammenhang konnten wir den Teilnehmern in zwei Bootcamps zum Thema "curated coworking" und einer "new work roadmap" aufzeigen. In einer interaktiven Arbeitsform wurde zunächst ein schneller Reifecheck aller Themenfelder des New Work vorgenommen (Strategie, Kommunikation, Technologie, Gesundheit, Arbeitsumgebung, Coworking, Arbeitsprozesse, Arbeitskultur). Danach wurde die Diskussion ganz im Sinne eines geführten New Work Prozesses in einen lernenden Austausch der Teilnehmer überführt, in dem das Wissen der Einen in die Wissenslücken der Anderen eingepasst wurde.

Die abschließenden Diskussionen spiegelten deutlich wieder, dass die Veränderung zu New Work in der Arbeitswelt ein Kultur-Entwicklungsprozess ist, der mit der richtigen Kommunikation und Strategie beginnt um erst am Ende in die Einrichtung neuer Räume zu münden.

Für mich zeigt dieses Thema wieder deutlich, wie wertvoll es ist diesen Megatrend nicht nur zu beobachten, sondern auch selbst zu er-leben und dann für die Innovation und Zukunftsgestaltung nutzbar zu machen.

 


REVIEW - Praktikum Industrial Design

Ein Gastbeitrag von Caroline Nievelstein
– Studentin des Industrial Designs an der Bergischen Universität Wuppertal, März 2019 und Praktikantin bei GENERATIONDESIGN im Bereich Industriedesign für 6 Monate.

Ob Fahrraddisplays, Druckluftpumpen, Pflanzstationen, Markenräume oder Wohnwagen – während meines Praktikums bei GENERATIONDESIGN durfte ich in den vielfältigsten Projekten mitarbeiten und Teil eines unglaublich familiären, witzigen und sportlichen Teams sein.

Mit Sitz im revitalisierten Elba Zukunftswerk, einem Ort, an dem der rohe Industriecharme der ehemaligen ELBA-Ordner-Fabrik auf offene und visionäre Nachbarschaft trifft, entsteht im Loft eine Arbeitsatmosphäre, die einen dazu einlädt gerne kreativ zu arbeiten.
Ausschlaggebend dafür ist aber vor allem das Team. Spätestens seit ich in meinem eigenen GD-Trikot beim Fackellauf an St. Martin mitlaufen durfte, wir gemeinsam über den Regen geschimpft und uns bei Glühwein und Weckmännchen am Feuer wieder gestärkt haben, war ich ein Teil dieser interdisziplinären GD-Familie. Ob zwischenzeitlich bei der Arbeit, den gemeinsamen Frühstücken oder Mittagessen – es herrscht stets ein freundschaftlicher Austausch von mal mehr mal weniger fachlichen Themen.

Im Blick auf mein Kernteam der Produktdesigner war Kevin immer der ideale Ansprechpartner für die neuesten Filmverschwörungen. Neben vielen Serien- und Rezeptempfehlungen, unter anderem für seine berühmten Bananenbrote, hat er mir aber vor allem viel in den unterschiedlichsten Visualisierungsprogrammen beigebracht und mich dazu motiviert mehr zu üben. Mit Flo konnte ich über Musikgeschmäcker philosophieren, über streikende Programme fluchen und tief in die Vergangenheit und Zukunft des Campings eintauchen, wovon wir beide wahrscheinlich noch einige Zeit träumen werden. Er hat mir zudem mit einer Engelsgeduld seine Zeichentricks beigebracht, die ich hoffentlich irgendwann verinnerlichen kann. Und schließlich Janina, der man mit jeglicher Art von Süßigkeit eine Freude machen kann, die in allem was sie tut großen Frauenpower-Einsatz zeigt, auch wenn es um die Verteidigung ihrer Tischpflanze Benjamin geht und im Wesentlichen eine unglaubliche Inspiration für junge Designerinnen ist, sich durchzusetzen, fortzubilden und zu einer positiven Veränderung beizutragen.

In meiner Zeit bei GENERATIONDESIGN habe ich viel gelernt. Dazu gehört mitunter Design auch von einem anderen, strategischeren Blickwinkel zu betrachten, Bedürfnisse von Nutzern genauer, wissenschaftlicher zu definieren und mir meiner Stärken bewusst zu werden. Ohne die enge Involvierung in die Projekte und herzliche Unterstützung des Teams wäre das so nicht möglich gewesen.

Danke!


IT needs design

IT needs Design – Deutschland braucht Gestaltungskompetenz für eine erfolgreiche digitale Transformation.

Das war Titel und Statement des vom Bitkom e.V. und weiteren Partner veranstalteten Events am 05.11.18 im Dortmund U. Knapp über 200 Teilnehmer aus den Bereichen Information, Software, User Experience, Gestaltung und Kommunikation waren anwesend.

Holger war eingeladen einen Impuls zum Thema zu geben. Mit dem Teaser „Digital ist das neue Holz“ hatte er direkt die Aufmerksamkeit des Publikums und konnte im Weiteren über Design als Schlüsselkompetenz in unserer komplexen Zeit referieren. Das dies nicht einfach einer Utopie entspricht, belegte er anhand der zahlreichen Übernahmen von Designagenturen durch Beratungsunternehmen sowie die Zahlen an Neueinstellungen von Designern bei etablierten Großunternehmen wie beispielweise IBM.

Auch andere Redner an diesem Tag zitieren mehrfach die aktuelle McKinsey-Studie „The business value of design", um die Bedeutung von Design als relevanten Wirtschaftsfaktor aufzuzeigen.

  • Matthias Patz von DB Systel sprach über die Rolle von Design und User Experience für die digitale Transformation der Deutschen Bahn.
  • Ingrid Stahl von der Technischen Hochschule Ingolstadt plädierte für das Zusammenspiel von Design und Technik für eine humane und lebenswerte Gesellschaft.
  • Astrid Beck, Präsidentin der German UPA, gab Anstoß über die Herausforderungen an neue Rollen und Kompetenzen in Prozessgestaltung und Produktentwicklung durch die digitale Transformation nachzudenken.
  • Kim Lauenroth (Adesso, Bitkom AK Digital Design) ist Treiber der Digital Design Initiative und positioniert sich klar zu den Anforderungen des Digital Design Manifests.
  • Johannes Velling vom Ministerium für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie NRW gab Einblick in die Digitalstrategie NRW – in welcher 75x das Wort Gestaltung geschrieben steht.

In der abschließenden Paneldiskussion wurde die Rolle des „Digital Design“ aus verschiedenen Perspektiven diskutiert. Den Nutzer und den Nutzen ins Zentrum der digitalen Transformation zu setzen, sollte nach Meinung der Panelteilnehmer im Fokus stehen. Mit Blick in die Zukunft sollte „Designed in Germany“ ebenso ein etabliertes Qualitätssiegel für Deutschland werden, wie es einst durch technologisches Knowhow und Ingenieurskunst mit „Made in Germany“ wurde.

Ein Ziel und Anspruch an dem wir gerne mitwirken.


Design Thinking Workshop Female Only

Man könnte es als Feldversuch bezeichnen – am 11.10.18 haben wir in Kooperation mit CODEKS zum ersten Female Only Design Thinking Workshop eingeladen. Mit der Kommunikation des Workshops kam auch die Frage nach dem Warum – Warum nur Frauen? Das wollen wir gerne beantworten. In vielen unserer „gemischten“ Workshops konnten wir die Erfahrung machen, dass Frauen in den Gruppen gerne die entscheidenden Impulse in Richtung Zielsetzung und Konkretisierung der Ideen setzen. Daraus wuchs die Idee, für einen Workshop „female only“.

Doch warum durfte Holger - als Mann - den Impuls zum Workshop Start halten? Ganz einfach – es war ja nur der Startimpuls. Nachdem es den kleinen Perspektivwechsel und Denkanstoß gab, ging es dann entlang des Design Thinking Prozesses in die Arbeitsphase. Die Problemstellungen rund um Wuppertal konstruiert, ließen ausreichend Freiraum für Kreativität. Die Dynamik der Gruppen war super, die Ideen sprudelten, aber auch die Diskussionen der einzelnen Ansätze waren nicht zu verachten. Am Ende präsentierten sich beide Gruppen ihre Ergebnisse gegenseitig und fanden direkt Verknüpfungspunkte und mögliche Synergien.

Doch was ist nun unser Fazit. Hat „female only“ wirklich den gewünschten Mehrwert? Jein. Die Dynamik mag in reinen Frauengruppen schon anders sein. Aber Design Thinking lebt von Diversität, unterschiedlichen Charakteren, unterschiedlichen Fachkompetenzen, unterschiedlichen Meinungen, unterschiedlichen Perspektiven, unterschiedlichen Kulturen usw. – diese Aufzählung ließe sich beliebig weiterführen - und ist nicht geschlechtsspezifisch.


Zur Weihnachtsfeier sportliche Outdooraktivitäten zu planen ist immer schwierig – das Wetter, die Kälte, der vorweihnachtliche Stress. Darum haben wir uns im Sommer 2018 entschieden, neue Traditionen zu starten und ein sommerliches Event geplant.

Am 30. August ging es dann los. In Fahrgemeinschaften zum Treffpunkt nach Essen. Von dort in die S-Bahn nach Hattingen und ab ans Ufer der Ruhr. Hier erwartete uns bereits das Team von Ruhr Abenteuer. Nach kurzer Einweisung und mehrfacher Ermahnung unserer übermotivierten Geschäftsführung doch bitte die dritte Bootsrutsche auszulassen ging es los.

Keine 800 Meter weiter erwartete uns direkt die erste Rutsche – da waren dann schonmal alle mehr oder weniger nass. Doch dank besten Wetters und (Macht der Gewohnheit) flotter Paddelschläge, waren wir dann am vereinbarten Zwischenstopp zur Stärkung mit Muffins noch vor unseren Mini-Kuchen da. Da Warten und nichts tun nicht im GENERATIONDESIGN Blut liegt, sind wir einfach weiter. In Rekordzeit und weit vor der erwarteten Ankunft kamen wir dann in Essen am Ruhreck an.

Team Keith, Kevin, Jan und Janina hatte leichte Lenkprobleme mit deutlicher Ufer Tendenz.
Team Flo, Holger, Pia und Lucas zeigten Dank Muskelkraft eine Highspeed Performance.
Team Mo, Tobi, Jenny und Mira hatte fast mehr Wasser im Kanu als drumherum.
Team Bert, Kenneth und Nawras wurden von der Wand gerettet…

Im Biergarten des Restaurant Bootshaus am Ruhreck haben wir unsere Akkus dann mit Würstchen, Kartoffelsalat und Bierchen wieder auftanken können und diesen großartigen, sommerlichen Tag ausklingen lassen. Definitiv bekommt dieser Tag das GO zur Tradition.