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Warum wir Produktdesign lieben - Der (emotionale) Designprozess

Wer noch nie einen Stift der Firma Neuland in der Hand hatte, der hat wahrscheinlich auch noch nie in einem Workshop aktiv mitgearbeitet. So ist zumindest unser Eindruck und gerade deshalb haben wir uns extrem gefreut, als im Frühjahr 2017 die Anfrage zur Neugestaltung des Neuland FineOne zu uns kam. Einen Stift zu gestalten erscheint erstmal wie „das Rad neu zu erfinden“. Aber im Prozess zeigte sich dann doch welche Vielfalt an Möglichkeiten, aber auch an Hindernissen ein solch kleines Produkt beinhaltet. Und so haben wir uns - wie immer - mit voller Tatkraft und höchster Motivation in das Thema gestürzt.

Phase 01: Neugier geweckt
Recherchiert man die Gestaltung von Stiften, dann sieht man irgendwann den Wald vor lauter Bäumen nicht mehr, es gibt eigentlich nichts, das es nicht gibt. Von klassisch, puristisch, bis dynamisch, organisch hin zu ergonomisch ist alles dabei. Der FineOne ist aber ein Allrounder im Alltag, ein Spezialist für feine Zeichnungen und Sketchnotes – und das sollte auch seine Gestaltung transportieren.

Phase 02: Ideen sprudeln
Wenn der Stift erst einmal angesetzt ist, fließen die Ideen wie von selbst auf das Papier. Am Ende der Konzeptphase waren wir fast selbst überrascht, welche Vielfallt an Varianten entstanden ist. Umso wichtiger waren die qualifizierte Auswahl und Verdichtung, natürlich in enger Abstimmung mit dem Team von Neuland. Aber schnell wurden wir uns einig welche Konzepte wir weiterdenken wollten.

Phase 03: Hürden überwinden
Und hier wird in jedem Designprozess eine unsichtbare Grenze übertreten. Man muss seinen scheinbar perfekten Entwurf in CAD überführen und quasi mit der Realität von Materialauswahl, Materialstärken, Herstellungsverfahren, Kostengrenzen und zahlreichen weiteren Kriterien konfrontieren. Diese Phase bedarf viel Fingerspitzengefühl, aber in der Erfahrung und dem Wissen liegt das Geheimnis. Und so hat der FineOne auch diese Hürde mit nur kleinen Stolpersteinen genommen.

Phase 04: Details betrachten
Unser ausgewähltes Design für den FineOne haben wir im 3D Druck getestet. Wie liegt der Stift in der Hand? Wie verhält er sich liegend, wegrollen darf er nicht, im Einsatz oder auch beim Transport, wie Einzeln, als Paar oder als Set? Welchen sichtbaren Mehrwert bietet er seinem Nutzer? In enger Zusammenarbeit mit Neuland und dem Herstellungspartner haben wir hier an den Details auf dem Weg zur Finalisierung gefeilt.

Phase 05: Letzte Hürden überwinden
Die Gestaltung ist final, die Details sind geklärt, nun heißt es Abschied nehmen. Die weitere Entwicklung bis zum fertigen Produkt liegt nun in den Händen der erfahrenen Partner von Neuland. Aber natürlich begleiten wir jedes Produkt auch weiter und stehen den Partnern im Entwicklungsprozess immer coachend zur Seite. Tatsächlich zeigte sich hier auf der Zielgeraden noch eine kleine Problematik, der Aufdruck auf der Außenseite des Stiftes war eine knifflige Aufgabe, durch die leicht konische Form des FineOne, war dies eine kleine Herausforderung für den Tampondruck.

Und dann hieß es abwarten, in Kontakt bleiben und auf den ersehnten Anruf warten „der FineOne geht in Produktion“. Und dann ging es irgendwie schnell. Wollen wir den FineOne zum German Design Award einreichen? Ja sicher! Gesagt, getan und dann doch wieder warten, warten, warten.

Phase 06: Wir lieben unsere Arbeit
Wir gratulieren zum German Design Award 2021. Das sind die Nachrichten, die wir am Ende eines erfolgreichen Produktdesign Prozesses natürlich am liebsten hören. In diesem Fall und nach diesem doch eher langen Weg bis zum finalen Produkt freut es uns umso mehr. Und wenn dann die Jury sogar noch das ergonomische Design hervorhebt, dann haben wir und das Team von Neuland natürlich ein dickes Lächeln im Gesicht.

Auf hoffentlich viele weitere, spannende und Projekte. Wir lieben unsere Arbeit.


Wir haben erlebt, was wir online erreichen können

Vor kurzem haben wir mit unseren zwei Partnern - der Gruppe Nymphenburg und Konversionskraft - ein Web-Training zum Thema Neuromarketing mit LIMBIC® entwickelt. Wie viele Unternehmen beschreiten auch wir neue Wege, um unser Wissen und Know-How weitergeben zu können. Da uns das „Vermitteln“ von Inhalten nicht fremd ist - wir sogar davon überzeugt sind, einen Markt für Schulung mit Design- und Beratungsinhalten aufbauen zu können - freuten wir uns schon auf die Durchführung des Web-Trainings.

Nachdem wir die Überschriften getextet, die Einladungssystematik und die Vorträge entwickelt hatten, sendeten wir die Einladungen in alle Verteiler.

Das Warten auf Rückmeldung begann. Und was soll ich sagen - bereits nach kurzer Zeit hatten wir 60 Anmeldungen. Das fühlte sich gut an und es war noch Zeit bis zum Anmeldeschluss. Nach und nach kamen weitere Anmeldungen hinzu - und tatsächlich hatten wir dann 400 angemeldete Teilnehmer auf unserer Liste! Wow!

Natürlich war uns klar das nicht alle online sein werden, aber die Menge der Anmeldungen ließ uns hoffen und zeigte klar, dass das Thema zielgruppenfokussiertes Marketing und Design mit Limbic den Nerv trifft! Und an dieser Stelle war uns ebenfalls bewusst geworden, dass wir mit einer typischen Präsenzveranstaltung irgendwo in Deutschland niemals eine solche Anzahl Teilnehmer hätten gewinnen können!

Am Web-Trainingstag selbst standen die Zeichen natürlich ohnehin auf "new work". Wir Moderatoren schauten gespannt auf die Teilnehmerzahlen... Ich selbst hatte zudem die interessante Situation, den Vortrag vom Besprechungszimmer eines Kunden aus durchzuführen - das W-Lan lief gut.

Tatsächlich hatten wir dann 200 Teilnehmer online - was für ein Erfolg - und konnten diese über die Struktur, die wissenschaftlich erwiesene Wirksamkeit und die Bedeutung für kundenfokussiertes Design mit Limbic informieren. Das Feedback war wirklich gut, und wir gemeinsam als Ausrichter froh über den Zuspruch in Menge und Qualität der Teilnehmer.

 

 

Über die Chancen der Arbeit mit dem Limbic-Type Zielgruppenmodell möchte ich an dieser Stelle gar nicht viel sprechen, sondern einfach empfehlen, einen Blick in unsere Termine zu werfen, wann das nächste Online-Training startet oder eine persönliche, kurze Beratung stattfinden wird.

Welcher Limbic-Type Sie selbst auch immer sein sollten – ob Performer oder Hedonist – wir können Ihnen sagen, welche Teekanne Sie zu Hause im Schrank haben :)

...und übrigens - ob Sie das Limbic-Type Modell nutzen wollen oder nicht, hat Ihr Unterbewusstsein schon längst entschieden.

 

Holger Bramsiepe

 

P.S.: nehmen Sie doch an einem unserer nächsten Web-Trainings teil!


Nebenberuflich studieren? Na klar!

Der ein oder andere kennt das sicher auch. Man ist schon eine Weile in seinem Job. Die Aufgaben, Projekte und Kunden sind vielseitig, anspruchsvoll und das Ganze macht einem richtig Spaß - aber dennoch ist da irgendwo der Gedanke, da gibt’s doch noch mehr. Der Wunsch seinen Horizont zu erweitern und auch nochmal (neues) zu lernen.

Irgendwie war dann für mich im Frühjahr 2017 klar - da muss noch was kommen. Und so stieß ich mehr oder weniger durch Zufall auf den Weiterbildungsstudiengang der Bergischen Universität Wuppertal „Master Arbeits- und Organisationspsychologie“. Der Blick „hinter die Kulissen“ menschlichen Handeln und Entscheidens war für mich die eigentliche Motivation für diesen Studiengang. Warum scheitern so viele scheinbar gut geplante Veränderungsprozesse? Warum kennt jeder in Projekten die Menschen, die scheinbar alles blockieren und woran liegt es, dass sich so viele Unternehmen mit Agilität und flachen Hierarchien schwertun?

Nach nun 2 Jahren nebenberuflichem Studium, mit viel Theorie im Fernstudium und super spannenden Präsenzveranstaltungen mit meinen Kommilitonen aus unterschiedlichsten Fachbereichen, Wirtschaftszweigen und Branchen kann ich ein positives Fazit ziehen. Es lohnt sich definitiv! Klar ist ein Studium neben der 40 Stunden Woche nicht immer einfach, aber mit etwas Organisation und dem Rückhalt im eigenen Unternehmen definitiv die Herausforderung wert.

Die Schnittstellen zwischen dem „neuen“ Studium und dem „aktuellen“ Job waren dann sogar größer als zunächst erwartet, was mich nochmal mehr zu Hochleistungen motiviert hat. Themen wie Arbeitshandeln und Arbeitsmotivation, Analyse, Bewertung und Gestaltung von Arbeit, Personale und strukturelle Führung, Betriebliche Handlungsfelder analysieren, bewerten und gestalten waren Themen der ersten Semester.  Diese wurden durch professionelle Beratung und Intervention im Arbeitskontext, Betriebliches Gesundheitsmanagement, Personalpsychologie, Teamarbeit und Teamentwicklung, sowie Organisationsentwicklung noch vertieft. Insgesamt waren die Themen während der vier Semester Studium  spannenden und sehr praxisnah. Daneben gab es dann noch die theoretische Basis, also das Erlernen und Anwenden wissenschaftlicher Methoden der quantitativen und qualitativen Forschung - muss halt auch sein.

Mit meiner Masterthesis zum Thema „Kreative Freiheit - Untersuchung des Zusammenhangs flacher Hierarchien kreativer Kleinstunternehmen auf die langfristige Bindung der Mitarbeiter“ habe ich mein Studium erfolgreich abgeschlossen. Die Höhen und Tiefen, den Stress und den Spaß den ein nebenberufliches Studium mit sich bringt, kann ich jedem nur empfehlen. Traut euch.


Innovative und gute Ideen in Zeiten von Corona unterstützen!

Wie eine Krise zu Innovationen führt

Corona, COVID-19 und SARS-CoV-2 sind mittlerweile Begriffe, die uns tagein tagaus begleiten und uns in Zukunft natürlich auch noch weiterhin begleiten werden. Während die einen ihren Beitrag durch "Social Distancing" und Co. leisten, markiert diese Krise für andere den Start von etwas Neuem, Innovation.

Wir hören nahezu täglich von Unternehmen und kreativen Köpfen, die die öffentlichen und medizinischen Einrichtungen durch neue Ideen unterstützen. So werden z.B. von großen Mode-Marken, wie Louis Vuitton oder Prada, tausende von Gesichtsmasken produziert oder druckbare Ventilatoren von der 3D-Drucker Community in Kooperation mit Gesundheits-Spezialisten und Ämtern entwickelt.

Unser Beitrag in schwierigen Zeiten

Die Klimagriff GmbH hatte in den Anfängen dieser Krise die Idee, Getränkeautomaten in die sogenannte Desinfektions Tankstellen umzubauen, an denen man sich Desinfektionsmittel in einen mitgebrachten Behälter abfüllen kann. Das ist ein umweltschonender Beitrag in der "Corona-Krise" und eine Aktion der Bevölkerung krisenbedingt und schnellstmöglich helfen zu können. Nähere Informationen zu der Desinfektions Tankstelle finden Sie auch auf der Webseite oder in den Fernsehbeiträgen von ntv und SAT1.

Noch bevor die ersten Automaten angekommen sind, haben unser/e Gerrit und Jennifer von GENERATIONDESIGN in enger Zusammenarbeit mit Klimagriff das Corporate Design dieser Marke entworfen, sowie unser Know-How in den Business-Support eingebracht. Im Zuge der Corporate Design Entwicklung sind so das Logo, sowie eine erste Webseite entstanden.

GENERATIONDESIGN ist stolz ein Teil dieser jungen und innovativen Ideen zu sein und der Desinfektions Tankstelle ein Gesicht geben zu können.

Die Desinfektions Tankstelle ist aber noch lange nicht die erste kreative Idee, die aus dieser Krise heraus entstanden ist und von GENERATIONDESIGN unterstützt wird. In dieser schwierigen Zeit unterstützen wir unter anderem auch die Jungunternehmer hinter der Local Life GmbH, die mit ihrem einzigartigem Konzept regionale Produkte, lokal ausliefern und so z.B. den Menschen in der Gefahrengruppe das Einkaufen zu ersparen. Wir helfen Local Life als aktiver Partner bei den Themen Marketing, Kommunikation und Gestaltung, aber agieren darüber hinaus auch als Berater und Coach. Mehr Informationen zu dem Thema finden Sie in der offiziellen Pressemitteilung zum Start von "Local Survive".

Welche Idee können wir mit Ihnen gestalten und beschleunigen?


Gastbeitrag von Klaus Kofler: “Zurück in die Zukunft?!"

Klaus Kofler denkt über neues Zukunftshandeln und Zukunftsbildung nach. Die täglichen Prophezeiungen der Zukunftsromantiker befremden ihn inzwischen sehr. Der Vorarlberger Zukunftsforscher Klaus Kofler ist unser Partner und Mitstreiter der Future Design Akademie.

Das Erwachen

Zukunft entsteht, wenn sich Befindlichkeiten ändern - genau das erleben wir gerade hautnah. Kein Prophet oder Zukunftsdeuter konnte ihn sehen - geschweige denn vorhersagen - diesen schwarzen Schwan. Etwas Unbekanntes, Unvorhersehbares, das meist massive Auswirkungen und Folgen nach sich zieht und uns gerade mit voller Wucht trifft. Unsere linear abgebildeten Zukünfte werden quasi in Echtzeit grundlegend in Frage gestellt und pulverisiert.

Nur offenbart dieses Dilemma noch eine andere Wahrheit. Denn wir stehen nicht nur vor einem historischen Umbruch, sondern auch vor einer historischen Tatsache. Gerade erleben wir, dass wir ein System geschaffen haben, für das wir genaugenommen keinen „Plan B“ als Alternative verfügbar haben. Unsere hoch gelobte Globalisierung zeigt uns in aller Deutlichkeit ihr anderes Gesicht. Oder vielleicht haben wir ja nur in aller Euphorie vergessen uns zu fragen, ob das, was wir da machen, denn auch das ist, was wir auch wirklich alle machen wollten?

Waren es früher die Götter, die wir um Rat befragten, so suchten wir gestern noch in der Technologie nach Unsterblichkeit. Heute verlassen wir uns auf Propheten, deren persönliche Vorstellungen von Zukunftsromantik Wege in eine neue Glückseligkeit offerieren. Irgendwie ein wenig wie Weihnachten, nur am Ende mit Geschenken, die sich keiner gewünscht hat. Spätestens jetzt wäre doch der Zeitpunkt, an dem wir aufwachen sollten aus einer Welt der Selbsttäuschung und Verantwortungslosigkeit. Denn der Satz, dass kann nie passieren, bekommt gerade eine völlig neue Dimension.

Mal ehrlich. Wollten wir denn nicht alle, dass die Gegenwart niemals endet? Waren wir denn nicht geblendet von dieser Mischung aus Glück, Unsterblichkeit und Größenwahn? In der Realität angekommen stellt sich jetzt die Frage, beschreibt die momentane Situation wirklich nur eine Gegenwartskrise oder erleben wir gerade einen Zukunftsschock?

Die Erkenntnis

Umbrüche und Krisen haben aber auch etwas Positives, denn sie bringen Bewegung in ein meist eingefahrenes System und schaffen Alternativen als eine Art „Transformationskanal“ in etwas Neues. Diese Tipping Points oder Kipppunkte eröffnen nicht nur völlig neue Möglichkeits- und Gestaltungsräume, sondern können auch das Unerwartete zum Normalfall werden lassen und radikale Veränderungen in unserem Denken und Handeln zu einem Flächenbrand entfachen.

Würden man jetzt den Bogen etwas weiterspannen und den Green Deal, wenn er denn wirklich ernst gemeint wäre, ins Spiel bringen, könnte diese Krise wahrlich als große Chance dienen. Zum einen, weil das notwendige Bewusstsein dafür gerade hoch sensibilisiert wäre und zum anderen wir sowieso einiges grundlegend neugestalten und umbauen müssten.

Wir sind an einen Punkt angekommen, an dem wir uns weniger fürchten und dafür mehr Mut zutrauen sollten. An dem wir uns zwischen dem Prinzip „sowohl als auch“ oder „entweder oder“ entscheiden müssen. Und auch vor der Frage, welche Zukunft wir denn jetzt überhaupt schaffen wollen?

Der Aufbruch

Und dann wären wir beim Tun angekommen, nämlich als erster Schritt sich selbst Zukunftsfragen zu stellen. Dann werden wir auch feststellen, dass wir es mit ganz anderen Herausforderungen zu tun bekommen, als die die wir kennen. Eine der größten Aufgaben wird darin liegen, unsere herkömmlichen und konventionellen Denk- und Handlungsmuster grundlegend infrage zu stellen und gegebenenfalls über Bord zu werfen.

Zukunftsgestaltung bedeutet nicht nur, Neues grundlegend denken, verstehen und lernen zu können, sondern auch wie wir es schaffen, sowohl Entscheider als auch die Menschen selbst hinsichtlich ihrer Haltung in Sachen Zukunftsgestaltung erreichen, mobilisieren und mit ins Boot holen zu können.

Zukunft machen wir nicht erst nach der Krise oder wenn das Fass bereits übergelaufen ist. Zukunft passiert im Jetzt und im Heute. Wir sollten aufhören, den Zukunftsbildern anderer zu folgen oder solchen Bildern, die auf egoistischen Sicht- und Denkweisen einer alten Welt beruhen.

Wollen wir das Morgen wirklich gestalten, müssen wir weit über unsere Horizonte hinausdenken. Aber dabei geht es nicht direkt um den Blick in die Zukunft, sondern vielmehr um die Perspektive vom Morgen ins Heute. Wir sind an dem Punkt angekommen, an dem wir uns fragen sollten, ob unsere Lebens-, Arbeits- und Wirtschaftsmodelle überhaupt noch zeitgemäß sind. Suchen wir nicht schon zu lange auf Feldern einer alten Industriekultur nach Lösungen für eine Welt von morgen?

Im Grunde genommen wussten wir doch schon vor der Corona-Krise, dass die Dinge nicht mehr lange so weiterlaufen können. Bekannt ist aber auch, dass nach der Krise wieder vor der Krise sein wird. Inwieweit wir aber nochmal in der Lage sein werden, einen solchen Gewaltakt ein weiteres Mal zu stemmen, bleibt fraglich. Gerade deshalb sollten wir uns nicht an Dystopien oder Utopien orientieren, sondern jetzt den Status Quo grundlegend verändern.

Diese Welt wird nicht untergehen, sie wird sich weiterdrehen. Es wird aber an uns liegen, sie jetzt weiterzudenken und umzugestalten. Wir alle sind Zukunftsgestalter und was wir heute tun (oder eben nicht tun), hat bereits morgen direkte Auswirkungen.

Wenn Sie sich für die Gedanken und Zukunfts-Arbeit der FUTURE DESIGN AKADEMIE interessieren, dann schauen Sie doch mal rein: www.futuredesigakademie.com

© 2020 | Klaus Kofler


Hammer & Dance

"hammer & dance" - Kreativität und Innovation in der nächsten Stufe

Und dann kreist der Hammer...

Die Vorgehensweise "Hammer & Dance" ist jetzt oft gehört und wir erleben es gerade in Form des Shutdowns als unseren neuen wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Kontext. VUCA live sozusagen. Doch nach der Zerstörung kommt der kreative Aufbau, ganz nach Schumpeter eine innovative Zeit und Phase der Veränderung.

Diese Krise als Motor für Neues zu begreifen fällt auch nach einer weiteren "Hammerwoche" schwer.
Doch ist "dance" also der "Tanz" eine neue Chance mit Kreativität und innovativem Handeln die Zukunft zu gestalten!

Wir helfen aktuell nicht nur uns selbst sondern auch schon einigen Unternehmen und Initiativen wie "Local Life" in die Veränderung zu kommen, diese zu managen und auch kommunikativ zu begleiten, um schnell die Weichen neu stellen zu können.

Mit viel Erfahrung aus der systemischen Organisations- und Changeberatung helfen Keith Alan Koster, Holger Bramsiepe und das ganze GENERATIONDESIGN Team auf engagierte Weise. Die Bewältigung von Komplexität, innerbetrieblicher Kommunikation, Durchführung von kreativen Strategie- und Planungsworkshops - auch ONLINE - sind unsere Startpunkte auf dem Weg in eine neue Zukunft. Die Umsetzung in Design, digitale Kommunikation und Entwicklung von Vertriebsmaßnahmen sind die aktiven Sofortmaßnahmen.

Unsere alte Arbeitswelt liegt nun mehr oder weniger zerschlagen vor uns, diese Scherben sollten wir nicht einfach wieder zu dem zusammenkleben, was wir schon hatten - lassen Sie uns gemeinsam etwas neues, schöneres und besseres daraus bauen. Nutzen Sie Ihre Kreativität - tanzen Sie - und lassen Sie sich von uns ein paar Tipps und Kniffe nennen, nutzen Sie unsere Fähigkeiten der Innovation und des Design als Erweiterung. Gemeinsam geht es nicht nur schneller, sondern auch besser.

Was Sie jetzt brauchen - können wir auch online!

  • Neue Organisation der Arbeit ihrer Mitarbeiter und Partner mit digitalen Tools, z.B. Microsoft Teams Onboarding
  • Bewertung der vorhandenen Kommunikationskanäle und -mittel für die „nicht-persönliche“ Vertriebstätigkeit
  • Weiterentwicklung des „Geschäftsmodells“ und auch der "Produkte" unter diesen Umständen
  • Szenarien für kurz- und mittelfristige Ausrichtung eines Unternehmensbereichs, der Produkte, der Kommunikation
  • Konzepte und erste Planungen für digitale „Showrooms“, „Lernplattformen“ und „Shops“ für Ihre Kunden und Partner
  • Vorbereitung, Umsetzung und Begleitung jeglicher Kommunikationsmaßnahmen
  • Teaching, Coaching und Consulting zu vielen Themen

Bitte schreiben Sie Keith Alan Koster oder Holger Bramsiepe an, wenn Sie Fragen und Interesse an einer Zusammenarbeit haben.

Wir sind keine Zukunftsromantiker und reden nur über die Welt von Morgen - wir helfen und begleiten unsere Kunden und Partner dieses neue Morgen jeden Tag schon heute zu gestalten. Wir haben inzwischen einige Jahre Erfahrung mit dem Blick aus der Zukunft zurück in die Gegenwart und daran methodisch zu arbeiten. Schauen Sie sich dazu einfach unsere Initiative der Future Design Akademie an, oder lesen Sie den Artikel über Zukunftsgestaltung in der aktuellen Brand eins / thema auf Seite 82 "Ursache und Wirkung".

Nutzen Sie Ihre Chancen jetzt - gestalten Sie ab heute die Zukunft!


Schnelle Hilfe für KMU und andere Unternehmen

Die Devise kann nur lauten: Zukunftsfähigkeit erhalten in Krisenzeiten

GENERATIONDESIGN bietet in Zusammenarbeit mit der ZENIT GmbH  kostenlose Beratungstage für Innovation und Zukunftsentwicklung!

Der erste Schock über reihenweise Absagen der Messen und Veranstaltungen, Meetings etc. ist an manchen Stellen schon überwunden und wird als neue Normalität empfunden, auch wenn es sich fast despektierlich anhören mag. 'Corona' ist jetzt mitten in unserem Alltag angekommen und wir müssen uns unmittelbar der Frage stellen wie unsere Arbeit und unser Geschäftsalltag morgen aussehen wird.

Vom 'normalen' Leben ganz zu schweigen!

Die Frage nach einer neuen Geschäftsalltags-Organisation und Planung ist in diesen Zeiten für Unternehmer und Unternehmen besonders wichtig - überlebenswichtig. Alle Unternehmen - uns eingeschlossen - bekommen bereits die ersten Auswirkungen massiv zu spüren und sitzen mit der wirtschaftlichen Unsicherheit und der Fürsorgepflicht für die Mitarbeiter zwischen allen Stühlen, darüber brauchen wir nicht mehr zu schreiben.

Diese Krise jedoch als Motor für Neues zu begreifen fällt extrem schwer:
Aber dennoch müssen wir darin neue Chancen suchen und die Zukunft gestalten!

Wir helfen Unternehmen in die Veränderung zu kommen, diese zu managen und zu begleiten, um schnell die Weichen neu stellen zu können. Mit viel Erfahrung aus der systemischen Organisationsberatung können Keith Alan Koster und Holger Bramsiepe jedem Unternehmen helfen. Die Bewältigung von Komplexität, innerbetrieblicher Kommunikation, Durchführung von kreativen Strategie- und Planungsworkshops - auch ONLINE - sind mögliche Startpunkte auf dem Weg in eine neue Zukunft. Unsere Fähigkeiten in der Umsetzung und Implementierung von konkreten Maßnahmen können gerne daran angeschlossen werden.

Eine gute Nachricht für KMU

Wir sind kooperativer Beratungspartner der ZENIT GmbH und können KMU in NRW (laut Definition der EU: unter 250 Mitarbeiter / unter 50 Mio. Umsatz) im Rahmen des Programms INNOVATION.NRW kostenlose Beratertage zur sofortigen Nutzung bereitstellen. Die einzige Voraussetzung ist die Durchführung eines Online-Innovations-Audits und die Bestätigung unseres Partners ZENIT - dann können wir sofort starten!

Bitte schreiben Sie Keith Alan Koster oder Holger Bramsiepe an, wenn Sie Fragen und Interesse zu diesem Angebot haben.

Die ZENIT GmbH mit Sitz in Mülheim unterstützt im Auftrag von EU, dem Bund und dem Land NRW mit mehr als 60 Mitarbeitern vor allem kleine und mittlere technologieorientierte Unternehmen sowie Hochschulen und Forschungseinrichtungen bei deren Innovations- und Internationalisierungsaktivitäten und bringt potenzielle Partner aus Wirtschaft und Wissenschaft zusammen. Aber auch Start-ups, schnell wachsende und große Unternehmen gehören zum Kundenkreis. Zentrales Ziel ist es, den Weg für gute Ideen zu marktfähigen Produkten und Dienstleistungen zu ebnen, diesen auch international zum Erfolg zu verhelfen und den Standortfaktor zu stärken.

Nutzen Sie die Chancen jetzt - gestalten Sie ab heute die Zukunft!


Hilft uns der "Corona Virus"​ die Zukunft der Zusammen-Arbeit zu gestalten?

Nun ist es wohl klar, der Virus - dessen Namen wir alle schon nicht mehr hören können - beeinflusst unser Arbeits-Leben inzwischen recht massiv - ob wir das wollen oder nicht. Und auch völlig egal, ob wir das persönlich hysterisch finden oder nicht..

Vielleicht ist es ja nun der Durchbruch von "New Work"? Nicht direkt in dem Sinne und Umfang, wie Fritjof Bergmann es skizzierte, aber doch mit einer neuen Art von digitaler Kommunikation, die uns mehr Transparenz und Nähe ohne Reisen auf andere Weise bietet.

Nicht neu, aber extrem hilfreich sind aktuell alle online-basierten Kommunikationsmittel, Visualisierungen, Animationen und 3D-Echtzeit Anwendungen zur Präsentation von Produkten und Dienstleistungen jeder Art. Wohl denen, die früh in diese Technologien investiert haben und nun relativ schnell von Mensch-zu-Mensch Vermittlung auf digitale Schnittstellen zurückgreifen können.

Bereits seit über 10 Jahren arbeiten wir an digitalen Projekten - von Virtual Reality Anwendungen über Animationen (Zusammenschnitt), bis zu komplexen digitalen Showrooms, den wir für QIAGEN realisiert haben (Bitte fordern Sie bei uns den Zugang zur Demo an). Schon 2013 wurde dieser virtuelle Showroom als revolutionär beschrieben:

"High-Tech-Produktkommunikation aus Wuppertal: Die GENERATIONDESIGN GmbH hat für den globalen Marktführer im Bereich molekularer biologischer Proben- und Testtechnologien QIAGEN eine neue Ära eingeleitet. Mit der virtuellen Onlineplattform „QIAGEN Experience“ wird ein architektonisch faszinierender Showroom mit angeschlossenen Applikationslaboren angeboten, der den Bedarf des Fachanwenders in besonderer Weise einbezieht."

Einfach mal machen ist aber auch keine Empfehlung! - selbst wenn nun die digitalen Dienstleistungs-Geister wie Pilze aus dem Boden schiessen, oder sich ebenfalls viral vermehren. Die Auswahl des Partners ist eine Zukunftsfrage: "Hat er das umfassende KnowHow? Kann er die Produkte verstehen und zielgruppengerecht vorstellen? Beherrscht er die strategischen Überlegungen zu Beginn und die konzeptionellen Aspekte in der Umsetzung?" Stellen Sie sich den Weg zu einer "Virtuellen Messe" für Ihre Produkte am Besten wie den Bau eines Hauses vor: Ohne Architekt bekommen sie zwar irgendwas, aber sicher kein optimal gestaltetes und nutzbares Ergebnis.

Und was hat das alles mit "NewWork" zu tun? Ganz einfach - wenn Sie wie wir über Erfahrung und Tools in der digitalen Zusammenarbeit verfügen, dann können Sie mit Online-Tools wie Office 365, PREZI und anderen Methoden und Arbeitsprozessen neue Wege in der Kollaboration auch mit Ihren Kunden und Mitarbeitern gehen. Schauen Sie doch mal wie wir hier über ReNew Your Work denken.

Das Fazit aus unserer Sicht: So lästig und womöglich gefährlich diese Virusthematik auch sein mag, es ist ein Anlass zu innovieren und über neue Wege in Kommunikation und Entwicklung der eigenen Präsenz nachzudenken und zu starten! Wir gehen weiter in Richtung Zukunft - kommen Sie mit?


What‘s next: „Wie wollen wir leben?

In einer Veranstaltung am 20.2.2020 in der neue Stadtbibliothek Dornbirn skizzierte Zukunftsforscher Klaus Kofler Sichtweisen einer neuen digitalen Welt und diskutierte anschließend mit dem Mitbegründer der Future Design Akademie und Managing Partner von Generationdesign Holger Bramsiepe über völlig neue Herangehensweisen mit der Zukunft umzugehen.

Der Ort selbst ist schon eine Reise wert, denn die neue Stadtbibliothek ist ein architektonisches Highlight, ein Rundbau mit einer Fassade aus stilisierten Bücherrücken und einer zeitgemäßen Innenarchitektur. Er läd zur Ruhe und zum Nachdenken über Fragen in einer digital hektischen Welt ein – also gewissermaßen ein neuer Zukunftsort.

Denn wenn wir verstehen wollen, wie wir in Zukunft leben und arbeiten werden, gilt es über die richtigen Fragen nachzudenken. Werden wir wirklich in Zukunft von einer Art Superintelligenz überwacht, manipuliert und gesteuert? Oder unterliegen wir darin nicht dem Irrglauben einer linear gedachten Zukunft?

Nachdem Klaus Kofler seinen Impuls zu diesen Themen gab, stand die Frage nach der Gestaltung und Gestaltbarkeit der Zukunft im Raum. Holger Bramsiepe skizzierte zunächst die Eckpfeiler des Denkmodells von einer Zukunft, die nicht auf uns zukommt, sondern die jeder von uns selbst gestaltet. Damit wurde klar, das wir mehr über diese „Zukunft“ und wie wir damit umgehen wissen müssen. Desweiterern führte er aus, sollten wir und unsere Organisationen Methoden und Werkzeuge zur Gestaltung der Zukunft lernen und anwenden können.

Es wurde den etwa 40 interessierten Zuhörern klar, das die Fragen von Veränderungsbereitschaft in Richtung „Neu“ immer auf die Vorbehalte der Vergangenheitsverwalter treffen. Schwierig daran ist – so stellte Klaus Kofler fest – das es wohl nur 20% Zukunftsgestalter gäbe.

Die Diskussion war lebhaft, anregend und zeigte damit gewissermaßen das Dilemma unserer Welt – Wie können wir in diesen wechselvollen Zeiten der Unsicherheit und Komplexität eine gute, bessere Zukunft gestalten lernen… Eine Frage, die wir in Ruhe und mit Sorgfalt - aber zügig - klären sollten.


Review – Branchentreff Lüdenscheid 2020

Am Donnerstag waren Holger Bramsiepe und ich für GENERATIONDESIGN, als Aussteller auf dem Branchentreff im Kunststoffinstitut in Lüdenscheid (KIMW) unterwegs. Als Mitglied der Trägergesellschaft des KIMW traf man hier viele bekannte Gesichter der Branche, konnte aber natürlich auch einige neue Kontakte knüpfen.

"1.400 Kunststofffachleute fanden den Weg ins Sauerland und haben sich einen Tag lang über neueste Entwicklungen in der Kunststoffbranche auf den Stand bringen lassen." KIMW Lüdenscheid

Als Aussteller waren hier Werkzeugbauer, Maschinenbauer, Spritzgießer, aber auch einige Vertreter aus dem Automotive-Bereich unterwegs. Die rund 140 Aussteller, bestehend aus Mitgliedern der Trägergesellschaft, boten eine Vielzahl an Einblicken, z.B. zum Thema Oberflächen und Materialitäten. Aus dem Bereich Industrial Design wissen wir, dass Oberflächen, ihre Materialität und Haptik ein treibender Faktor sind, wenn es darum geht eine gezielte Gefühlslage oder Reaktion beim Kunden auszulösen und so möglicherweise eine Kaufentscheidung zu beeinflussen.

An unserem Stand gab es für die Besucher währenddessen Informationen rund um das das Thema limbic® und dessen Einfluss auf das Industrial Design, um so einen nachhaltigen Erfolg des Produktes durch ein besseres Kundenverständnis schaffen zu können. Mehr zum Thema limbic® gibt es hier.

Alles in allem: es war ein sehr gelungener Tag und wir möchten uns herzlichst bei den Veranstaltern des Branchentreffs für die tolle Organisation bedanken.